XR600 - Forum

XR650R - Fragen und Antworten => Motor-Fahrwerk-Elektrik... => Thema gestartet von: drehorgel am Oktober 06, 2020, 20:39 Nachmittag

Titel: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 06, 2020, 20:39 Nachmittag
Hallo,

ich bin hier neu im Forum.  Bevor ich an die 60 Jahre gehe, habe ich mir auf die schnelle eine XR 650r gegönnt. Ich bin dabei

die XR ein wenig abzuspecken. Nebenbei habe ich noch eine Kawa ZRX 1200R, bei der ich das Thema Leichtbau zum Teil schon umgesetzt

habe. Wenn ihr Tips und Bezugsadressen für Umbauten und Teile habt, bitte Antworten.

MfG
drehorgel
 
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Oktober 06, 2020, 21:22 Nachmittag
tach ock
das meiste holst bestimmt aus dem auspuff raus  titan   ;D ansonsten ja das übliche lichtanlage  blinker ich glaube die hat auch einen aku da kannst das gewicht auch auf die hälfte runtersetzen .... ich könnte mir vorstennen 10kg ginne  bestimmt
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 06, 2020, 21:58 Nachmittag
Ich habe noch den ori Krümmer und einen leovince ESD dran. Eine Akra-Anlage gibt es anscheinend auf den Merkt nicht mehr.

Bisher habe ich einen  digi-Tacho von Trail Tech dran. Die Tachschnecke fliegt dabei raus, das hat knapp 0,5 kg gebracht.

Ein paar Titanschrauben sind auch schon dran. Zur Zeit drehe ich mir eine Vorderachse aus Titan. Alu-Lenker ist auch schon bestellt,
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: xr am Oktober 06, 2020, 22:01 Nachmittag
Habe noch eine FMF-Anlage, bei Interesse
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Oktober 06, 2020, 22:32 Nachmittag
Den beste Erleichterung habe ich, wenn ICH abspecke. ;)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Oktober 10, 2020, 00:40 Vormittag
... servus mal wieder   ;D

Interessantes Thema !
Für mich selbst stelle ich fest, dass es hier nicht primär um die SinnFrage geht sondern um eine konsequente Umsetzung ... in Summe spart man da sicher einiges an "Ballast" ein.
TitanSchrauben sind nicht wirklich günstig; jedoch wenn es einem das wert ist ... warum nicht ... das Gramm steckt im Detail !

Viel Erfolg bei der GewichtsKur  ;t)

best Greez aus M & ein nice WE
wünscht Euch
der Robin
 ;)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Oktober 10, 2020, 07:46 Vormittag
tach ock
bei meiner ktm und huski sind die achsen holgebohrt 
hat die 650er schon einen aluständer? Ritzel gibs auch mit löcher sonst selbst welche reinbohren
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 10, 2020, 21:51 Nachmittag
Ich denke 15-20 kg Gewichtersparnis sind drin.
Ich kann nur Quervergleiche zu meiner Kawa ZRX 1200R ziehen.
Da liege ich zur Zeit bei 44 kg Gewichtsersparnis gegenüber der Serie.
Da sind noch gute 10 kg drin, bzw. zum Teil in Arbeit.
Titanschrauben sind teuer, gerade wenn sie von Poggipolini sind. Probolt
reicht auch aus. Die größeren Schrauben mache ich selber, bei den
kleineren lohnt sich der Zeitaufwand nicht zum Kaufpreis.
Ritzel mit Löchern ist bestellt.
Die originalen Steckachsen sind Hohlgebohrt. Die kann man ebenso
aus Titan machen. Den original Ständer habe ich mir bereits angeschaut.
Den kann man aus Alu machen wie auch die Ständeraufnahme am Rahmen.
Das Ganze dauert natürlich, da viele Einzelanfertigungen gemacht werden müssen.


Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Oktober 10, 2020, 22:54 Nachmittag
Ich denke 15-20 kg Gewichtersparnis sind drin.
...
Titanschrauben sind teuer, gerade wenn sie von Poggipolini sind. Probolt
reicht auch aus.
...

... das denke ich auch - beschäftigst Dich ja sicher nicht erst seit gestern mit der Thematik  ;)
Praktisch auch dass man sich als "DrehOrgel" einige Schrauben/Wellen selbst herstellen kann ...

best Greez aus M & nice WE wünscht
der Robin
 :dr4
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 11, 2020, 10:38 Vormittag
Der Spitznamen Drehorgel habe ich mal bekommen aufgrund der hohen Drehzal an meiner Rennmofa.
Wir sind eine kleine Gruppe verrückter ZRX Schrauber, die das Thema Leichtbau auf die Spitze treiben.
Darunter sind auch Zerspanner.
Ich stehe auf den Standpunk, dass man PS nur zum gerade ausfahren braucht bei höheren Geschwindigkeiten.
Dem gegenüber hat der Leichtbau Vorteile beim handling, Anbremsen, Beschleunigung, etc..
Viele in der Motoradszene legen zuviel Wert auf Optik und vergessen eine gute Fahrbarkeit des bikes.
Es muss nur brutal und schnell aussehen.
Bei einen gut gemachten bike ergibt sich die Optik von selbst.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Oktober 11, 2020, 11:07 Vormittag
Ach, da ist doch nur der Weg das Ziel, die meisten nutzen das dann doch weniger.
Warum soll ich mir am Rennrad einen 170gr Carbonsattel für 200Euro holen und eine Hose mit Bindendämpfer tragen? Können die machen, wenn sie ihren Spaß haben. Ein Kollege hat mal gesagt, das beste Training ist mit rostiger Kette fahrradfahren ;D. Recht hat er, es geht aber auch um anderes...

Es ist Hobby.

Ich fahre in Hoope mit einer XL500R mit XR Gabel und hinten höher gelegt. 150kg und selbst mit Krempel dann >110.
Man wird oft schräg angeschaut beim Abladen aus dem Planenhänger. Junior fährt eine XR DV. Optisch fast Ratbikes.
Nach dem Starten schauen sie anders und beim Fahren kommt nicht jeder vorbei. Oder sie räumen freiwillig das Fsld wegen des Sounds. Meist will man aber nicht vorbei, sondern einfach nur seine Runden drehen. ::-)

An den Steigungen sieht man oft verhungerte 2T Fahrer. Können am Berg bei Anfahren dann nur Buddeln oder Abwürgen..

Im Schlamm fährt die XL mit 13/50 statt 15/41 wie ein Unimog. Liegt der Motorschutz auf, kann man absteigen und sie alleine fahren lassen. ;D
LIegt man im Dreck ist es aber schwerer hochzukommen.

Eine XR mit 30 kg weniger wäre dort schön, aber haltbar? Lieber wäre ich 30 Jahre jünger und wieder 90 kg schwer.

mindestend 5 kg Schlamm ;D

(https://i.ibb.co/TRr9kMq/20191019-110347.jpg) (https://ibb.co/TRr9kMq)

(https://i.ibb.co/x7XN7XC/20191018-173035.jpg) (https://ibb.co/x7XN7XC)

(https://i.ibb.co/GkhRm6b/20191018-173031.jpg) (https://ibb.co/GkhRm6b)

(https://i.ibb.co/wRN8c5n/20191018-173003.jpg) (https://ibb.co/wRN8c5n)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 11, 2020, 11:38 Vormittag
Hallo timundstruppi,
ich stimme dir voll zu. Ich werde auch komisch angeschaut, wenn ich mit meiner Rennmofa auf der Starße fahre.
Es ist halt hobby und jeden das seine.
Eine XL 500r habe ich auch noch stehen, aber nicht fahrbereit.
Hat gegenüber der XR 650r gut bums von unten. Mit der bin ich groß geworden.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Oktober 11, 2020, 11:39 Vormittag
Meine andere XL500R habe ich seit 1985...
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 11, 2020, 13:24 Nachmittag
Meine XL 500r habe ich mir 1982 mit 18 Jahren neu gekauft.

Leider ist der Motor nicht sehr standfest. Ich habe den letzten Übermaßgröße des Kolbes von Honda drin.

Jetzt müsste ein neuer Kolben von Wössner rein. Dazu eine neue Steuerkette, Nockenwelle und Kipphebel.

Die Ventile und Ventilsitze müssten auch aufgefrischt werden. Dazu habe aber in Moment keine Zeit.

Hat du einen rechten Seitendeckel liegen ?
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Oktober 11, 2020, 13:55 Nachmittag
Neh, nicht über...
Frage bei XL500.de nach
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Oktober 11, 2020, 17:20 Nachmittag
Der Spitznamen Drehorgel habe ich mal bekommen aufgrund der hohen Drehzal an meiner Rennmofa.
...

... ach, cool - ich dachte es wäre eine Metapher explizit was den Beruf mit zerspanenden Tätigkeit (Dreher) angeht.
 ;)
Da wäre eine AnschlussFrage was der/die/das "RennMofa" angeht:
Ist "RennMofa" eine weitere Metapher so wie "RennSemmel" für eine Racer-StraßenMaschine oder geht´s da echt um eine Art Moped das aufgebrezelt wurde ...  ???

Die Sache mit dem LeichtBau verstehe ich; ist im eigentlichen Sinne zur Verbesserung der FahrEigenschaften zielführend.
Geringere ungefederte Massen z.B., weniger MassenTrägheit usw ... führt zu agileren Fahrverhalten da sich u.A. auch die LosbrechMomente ändern ...

best Greez & einen tollen SonntagsTag
wünscht aus M
der Robin
 ;t)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 22, 2020, 21:33 Nachmittag
Bei der Mofa handelt es sich eigentlich um ein Moped. Es ist Hercules Optima 50, baugleich mit der Hercules Prima 5S. Nur eben die

Mopedversion. Ich habe da einen 80ccm Satz drauf und gut abgestimmt.

Beim Leichtbau geht es ums handling und damit um den Fahrspass. Nebenbei ergeben sich bessere Bremsleistungen, Beschleunigung etc.

Besteht interesse was ich an meiner XR mache bzw. soll ich hier im Forum  ab und zu mal etwas reinstellen.

Oft ist es Kleinkram, aber in der Summe bringt es was. Ist halt eine Macke von mir und die beste Art Zeit und Geld zu verbrennen.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Oktober 23, 2020, 00:00 Vormittag
Bei der Mofa handelt es sich eigentlich um ein Moped. Es ist Hercules Optima 50, baugleich mit der Hercules Prima 5S.
...
Besteht interesse was ich an meiner XR mache bzw. soll ich hier im Forum  ab und zu mal etwas reinstellen.

Oft ist es Kleinkram, aber in der Summe bringt es was. Ist halt eine Macke von mir und die beste Art Zeit und Geld zu verbrennen.

Servus mal wieder nach längerer Zeit ...  ;D
... aha - also keine Metapher sonder echt ein MoPed.
Viele schreiben von "MoPed´s" meinen aber große Maschinen - danke für die Erklärung !

Ob Interesse besteht an dem was Du an Deiner XR so machst ... ?
War der Satz eine FrageStellung da ich lediglich einen Punkt und kein "?" am Ende gefunden habe oder war´s eine dahingeschriebene Aussage  ???
Prinzipiell denke ich, dass sicher Einige dran interessiert wären was "Andere" (in diuesem Falle Du) so mit ihren XR´s anstellen.
Leider - und dass fällt mir in letzter Zeit doch relativ beträchtlich auf - kommen immer weniger Beiträge und so genannte "Heiße Themen" die für DiskussionsStoff sorgen
was ich für meinen Teil sehr schade finde.  :-X
... dies wohl angemerkt TROTZ der Tatsache dass ich nicht gerade durch FachWissen in Sachen XR glänze.
Das bringt das Forum zum Erlahmen und hoffentlich nicht auch noch zum Erliegen.

Was den "KleinKram" in Sachen Leichtbau angeht - das ist klar dass in Summe jedes Gramm in´s Gewicht fällt.
Und es ist keinerlei als "Geld verbrennen" zu bezeichnen wenn Du dahinter stehst und es Dir Spaß macht ...  also heize gern weiter ein solange es BrennMaterial gibt ;)
Daran fehlt´s mir leider und nach dem Motto "Brenna dat´s guat" hab ich leider nix was abzufackeln wäre 
(https://i.ibb.co/5hNvN17/smilie-happy-251.gif) (https://imgbb.com/)

best Greez aus M & ´nen tollen FreitagsTag
wünscht Dir/Euch
der Robin
 ;)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: agkon am Oktober 24, 2020, 08:24 Vormittag
Hallo Drehorgel,
finde das Thema sehr spannend, habe mich auch mit Erleichterung von der XR befasst. Habe bei meiner unnötige Sachen weggelassen, wie das Rahmenheck, leichteren Endschalldämpfer.
Habe mir sehr viele Titan und Alu Schrauben gekauft und verbaut, jetzt befasse ich mit Titan Radachsen für vorne und hinten, bin auf der suche, wer mir sowas anfertigen/ drehen kann.
Mein Freund mit der Drehbank/alt traut sich da nicht ran, es sind ihm die Achsen zu lang.
Deswegen immer her damit, vor allem es postet hier kaum noch einer.
Fahre auch selber Mofa Cross, in Kerpen und Nörvenich, habe auch an diesem Thema interesse-
LG agkon
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: minimax am Oktober 25, 2020, 00:06 Vormittag
Zitat
Ein paar Titanschrauben sind auch schon dran. Zur Zeit drehe ich mir eine Vorderachse aus Titan.
Die Streckgrenze von Titan ist im Vergleich zu Stahl schon sehr bescheiden. Wenn die Schrauben nicht groß vorgespannt werden müssen ist das kein Problem aber eine Radachse aus Titan wäre für mich ein absolutes no go.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: wedotherest am Oktober 25, 2020, 09:52 Vormittag
Ich hab da auch so meine Bedenken. Ehe man sich an so was (also nicht nur das weg lassen von Teilen) wagt
sollte man sehr genau wissen welche Materialien wo geeignet sind.
Ich erinnere mich noch gut an die frühere Veranstaltung von der Motorrad-Redaktion wo die getunte
Motorräder der Leser getestet hatte (u.a. Höchstgeschwindigkeit). Fast zur Katastrophe geführt hätte damals,
das sich bei einem Motorrad beim abbremsen (wollen) die Bremssättel verabschiedeten.
Der Herr Leichtbau-Besitzer hatte gemeint das an der Bremse wohl Alu-Schrauben eine gute Idee sind.......
Holger Aue hatte zu dem Thema auch einen guten Comic.   ;D
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 25, 2020, 11:51 Vormittag
Hallo minimax,

im bezug zur Streckgrenze beziehst du dich vermutlich auf Reintitan. Das ist wirlich sehr weich. Ich verwende

Titan Grade 5. Die Festigkeit ist vergleichbar mit einer 10.9 Schraube bzw. wenn das Material auf bestimmte Durchmesser gezogen wird,

dann hat es die Festigkeit von eine 12.9 Schraube.

Alu Schrauben an Sicherheitsteilen ist ein no-go.

@Agkon,

bei mir sind auch letzte Woche Schrauben aus Titan uns Alu angekommen. Hab mich für Poggi Polini entschieden. Sind halt die besten.

Nebenbei habe ich mir ein paar Schrauben selber gemacht, die man so nicht kaufen kann. Ich kann mal ein Bild reinstellen.

Meine Vorderachse versuche ich im Verlauf der nächsten Woche fertiig zu bekommen.

Ebenso sind bei mir Chiina Spiegel aus Kunstoff eingtroffen.Der Spiegel wiegt 32g. Ich habe 10 Stück für 11,38€ bekommen.

Der Spiegel reicht aus um über öffentliche Straßen ins Gelände zu fahren.

Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: agkon am Oktober 25, 2020, 14:31 Nachmittag
Hallo Drehorgel,
danke für deine Rückmeldung, die Idee mit den Bildern senden, finde ich sehr gut. Mein Interesse ist geweckt, Bilder von den Achsen, Spiegeln sowie von deinen selbstgemachten Schrauben, bin beim Gewicht Sparen, sehr auf andere Vorschläge und Ideen gespannt.
Hoffe auf Rückmeldung, es gab im Forum auch jemanden der sehr vieles aus Alu gemacht hat, für XR und ich glaube für Harleys, sehr Interessante Sachen/ Bilder dabei, aber lange nichts mehr von gehört/ gelesen.
LG agkon
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: agkon am Oktober 25, 2020, 15:20 Nachmittag
Hallo, hier unsere Rennmofas fürs Cross Rennen.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 25, 2020, 17:36 Nachmittag
Hier mal die Titanschrauben für den hinteren Kotflügel.

Die dritte Schraube ist gerade in Arbeit.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Oktober 26, 2020, 16:14 Nachmittag
Hier mal die Titanschrauben für den hinteren Kotflügel.

Die dritte Schraube ist gerade in Arbeit.

Coole Sache wenn man die Schrauben selbst herstellen kann ... sind die "aus dem Vollen" gefräst ?  :o
... was den hohlgebohrten SechsKantkopf angeht wüsste ich nicht wie dieser herzustellen wäre.

Beim Wort "Titan" denke kommt mir automatisch immer die Erinnerung an die TitanFLEX-Brillenfassungen welche mal absolut hip waren (mitte 90er jahre glaube ich war das).
Davon abgeleitet dachte ich mir, dass die technische EastizitätsGrenze (rp 0,01) generell relativ hoch liegt ...
Aufgrund dessen ist eine spanende Bearbeitung wohl auch sehr schwer hätte ich gemeint.
Aber klar; wenn´s da auch unterschiedlichste Legierungen gibt dann ändert es die Situation beträchtlich
Interessant was man hier so erfährt  ;)

... allerdings hätte ich so meine Bedenken was die ABE angeht wenn man größere Bauteile (wie z.B. eine Achse) durch ein selbstgebautes TitanÄquivalent
ohne Prüfnummer ersetzt.  :-X

best Greez & nice Woche wünscht aus M
der Robin
 ;D
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: minimax am Oktober 27, 2020, 16:26 Nachmittag
Zitat
Hallo minimax,

im bezug zur Streckgrenze beziehst du dich vermutlich auf Reintitan.
Natürlich nicht und bei den erwähnten Aluschrauben wird es sich auch um eine Aluminiumlegierung gehandelt haben.
Ich hatte an meinen MX Krad das Problem, das sich die originale Radachse vom Hinterrad gebogen hat. Hatte mir dann eine aus Cromo gedreht und die ist gerade geblieben.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 27, 2020, 20:32 Nachmittag
Gerade fertig geworden die vordere Steckachse.

Für die Hohlbohrung des  17mm Außendurchmessers hatte ich nur einen

überlangen 8,0 mm Bohrer. Serie ist die Hohlbohrung 8,5 mm.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: wedotherest am Oktober 28, 2020, 08:28 Vormittag
Und wie viel leichter als die originale ist Dein Nachbau nun?
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: agkon am Oktober 28, 2020, 08:31 Vormittag
Super, sehr tolle Arbeit, bin begeistert. Wenn du es verkaufen würdest, bitte PN an mich, vielleicht kommt man ins Geschäft.
Bitte um weitere Infos, bin voll auf deiner Seite und bin auf weitere Ergebnisse gespannt.
LG
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 28, 2020, 08:52 Vormittag
Die Titan Steckachse wiegt 192g
gegenüber 312g  der Serienachse.
Mal sehen was die Hinterachse bringt.
Die wollte ich dieses Jahr noch machen.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: wedotherest am Oktober 28, 2020, 09:01 Vormittag
Das klingt schon mal gut.
Ich war damals bei der 600er schon sehr erstaunt was es vom Gewicht her für ein Unterschied
zwischen den Magnesium- und den Alu-Motordeckeln ist.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 28, 2020, 13:08 Nachmittag
Von der Dichte her, sollte das ca. 1/3 Gewichtseinsparrung bringen. Ich hatte mal Magnesium Rundmaterial.
Das oxidiert so häßlich an der Luft. Erst metalisch glänzend und nach einiger Zeit dunkelgrau, matt und fleckig.

Ich muss mal schauen wo ich mit den Gewicht insgesamt liege. Die XR soll ja 140kg mit vollen Tank wiegen.
Hat jemand hier im Forum seine xr 650r schon mal gewogen ?
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: wedotherest am Oktober 28, 2020, 14:09 Nachmittag
Deswegen sind die Motordeckel auch bronzefarben lackiert.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Oktober 28, 2020, 17:12 Nachmittag
tach ock
nur mal son tip ich habe 3 kolegen wo der bolzen schon verbogen ist  an einer huski 350 und 500er und eine ktm 450  alle mit 22mm bolzen  ;) der vorgänger hatte 26er bolzen  also vorsicht könnte lebengefährlich werden
 den bericht mit den alu schrauben an der bremse habe ich auch gelesen  das aber schon lange her  ;D
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 28, 2020, 21:19 Nachmittag
Hallo,
danke für eure besorgtheit, aber ich habe absolut keine bedenken.
Die original Achse ist butterweich, das habe ich mit einer Feile ausprobiert.
Mein Titandealer verarbeitet das Grade 5  für die Luftfahrt und ich bekomme die Reststücke.
Aus China würde ich kein Titan kaufen. Ich war lange Zeit in der Medizintechnik.
Wir haben unter anderen Knochennägel aus Titan und hochwertigen Stahl hergestellt.
Hinsichtlich der werkstofflichen Kennzahlen ist das Titan Grade 5 selbst den hochwertigen
Stählen überlegen die wir verarbeitet haben. Wenn ich wieder auf der Arbeit bin (zur Zeit Urlaub), dann kann ich an beiden
Werkstoffen eine Härteprüfung machen. Es gibt Umrechnungtabellen für Stähle, wo man über die Härte
die Zugfestigkeit bestimmen kann. Ebenso könnte ich eine Spektralanalyse machen zur Wekstoffbestimmung.
Dazu müßte ich aber die Serienachse anschleifen um eine ebene Fläche für die Prüfung zu bekommen.
Damit wäre die Serienachse nicht mehr verwendbar.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Oktober 29, 2020, 07:13 Vormittag
Mit Härte auf Zugfestigkeit umrechnen? ???
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Oktober 29, 2020, 19:31 Nachmittag
tach ock
bei den achsen  wo von ich rede haben ein tüv gutachten  also wurden mal mit dem fahrzeug zusammen  zugelassen  und für gut befunden  ich muß mal googeln aus welchen materrial die sind  alu ist es nicht  ;D
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Oktober 31, 2020, 02:40 Vormittag
...
danke für eure besorgtheit, aber ich habe absolut keine bedenken.
...
Ich war lange Zeit in der Medizintechnik.
Wir haben unter anderen Knochennägel aus Titan und hochwertigen Stahl hergestellt.
... Wenn ich wieder auf der Arbeit bin (zur Zeit Urlaub), dann kann ich an beiden
Werkstoffen eine Härteprüfung machen.
...

Servus mal wieder ...  ;D

Nja - wenn Du MaterialTechnisch so zusagen "vom Fach" bist dann weißt höchstwahrscheinlich sehr wohl was Du tust  ;)
 
... ähm apropos HärtePrüfung; die wird dann nach Brinell (ISO 6506) gemacht - also mit der Kugel die ins zu prüfende Metall gedrückt wird ?  :o
Oder doch nach Vickers bzw Rockwell.
Wie auch immer; HärtePrüfung is klar - aber das mit der Umrechnung nich ???

best Greez aus M
& ein tolles WE wünscht Dir/Euch
der Robin
 ;t)

PS.: & wie immer: g´sund bleiben !
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 31, 2020, 11:12 Vormittag
Ich muss es wohl in Vickers machen, da die Serienachse
sehr weich ist und man mit Rockwell (HRC) nicht so weit runter kommt.
Mal schauen wo wir liegen.
Die Umrechnungstabellen sind eigendlich Standart. Die findet man auch im Netz.
Im Motorrad Rennsport sind Titanachsen mit sehr geringen Wandstärken eigendlich gängig.
Darum bin ich ein bißchen verwundert über die Skepsis  zu diesen Thema.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Oktober 31, 2020, 11:14 Vormittag
Mit Härte auf Zugfestigkeit umrechnen? ???

Geht das?

Aber einmal richtig entschlacken bringt mehr ;D als eine Titanachse, aber der Weg ist das Ziel.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: wedotherest am Oktober 31, 2020, 12:28 Nachmittag
Dazu hat ein Chirurg mal bemerkt: "Ich hab schon zu ziemlich alles von einem Menschen in der Hand gehabt. Schlacke war da nie dabei...."  ;D
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Oktober 31, 2020, 13:08 Nachmittag
Da muss ich mal eins drauf setzen.
Entschlacken + Titanachse, wir machen keine halben Sachen.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: agkon am Oktober 31, 2020, 13:43 Nachmittag
Hallo Drehorgel,

habe mit allem gerechnet, aber deine Antwort/ Bemerkung SUPER.
Bin voll bei dir, Titan ist ein sehr harter Werkstoff, wird auch im Rennsport benutzt.
Richtig verarbeitet sehe ich keine Bedenken, lass dich nicht entmutigen, bin auf weitere Ergebnisse gespannt.
Sobald mein Dreher es mir machen sollte, präsentiere ich dir auch meine Ergebnisse.

LG und bleib Gesund
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: mxmogli am Oktober 31, 2020, 19:11 Nachmittag
Ich würde so etwas nicht machen!
Wenn ich eine leichte Enduro möchte dann kauf ich mir eine!
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am November 01, 2020, 07:09 Vormittag
tach ock
darum steht bei mir  eine  501er huski im stall und für die straße eine orange 690er ;D
aber egal  ein bischen wird schon gehen bei der xr
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am November 02, 2020, 01:30 Vormittag
Ich muss es wohl in Vickers machen, ...
Darum bin ich ein bißchen verwundert über die Skepsis  zu diesen Thema.

Servus zwischendurch mal wieder ...  ;)

... äähm, na sicher - Du wirst das schon wissen welche Methode man da am besten verwendet und welche Möglichkeit die zuverlässigste ist um den
HärteGrad zu ermitteln.
Ich hab´s nur noch ganz düster in Erinnerung weil wir dass mit den PrüfVerfahren ja mal in Physik behandelt hatten - primär ist mir "Brinell" im Hirn hängen geblieben.
Von dem Rest habe ich nicht wirklich Ahnung ...  ;D

Hmmm ... ich denke dass die Skepsis maßgeblich von einer Unsicherheit her rührt; in meinem Fall auch unzureichendes Wissen.
Aber mal ehrlich: wenn Du damit arbeitest und viel Erfahrung gesammelt hast so denke ich dass es sicher passen wird ... kann mir eher nicht
vorstellen dass man da gern was riskiert.
Sowas kann einen das Leben kosten wenn man sich verkalkuliert ... aufgrunddessen glaube ich dass es in Deinem Interesse "save" ist

best Greez aus M & einen tollen WochenStart
wünscht Dir/Euch mal wieder
der Robin
 :keks

PS.:  Aus aktuellen Anlass zu LockDown "Light":
        Wozu aufregen; passt doch so wie´s ist. 
                        Bleibt gesund !
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 02, 2020, 11:42 Vormittag
Das gleiche Thema haben wir bei den Werkstoff Aluminium.
Viele Dinge, wie z. B. Motorhalterungen aus Stahl, habe ich an meiner Kawa
durch die Alu-Legierung EN AW 7075 ersetzt. Das bekomme ich mit ein 3.1B Zeugnis
Die Streckgrenze liegt nach Zeugnis bei 510-520 N/mm2 und de Zugfestigkeit bei etwas
über 600N/mm2. Das kann sich sehen lassen. Da liegt so manches Bauteil am Motorrad aus Stahl
weit darunter.
Nebenbei verarbeite ich auch Carbonplatten. Ein Teufelzeug. Schwer zu bearbeiten.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: minimax am November 02, 2020, 18:15 Nachmittag
Das Biegeverhalten ist anders als bei Stahllegierungen. Deshalb werden im Rennsport viele Teile dauernd erneuert die eigentlich keine typischen Verschleißteile sind.
Für welchen Einsatzzweck ist denn das Fahrzeug geplant?
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 02, 2020, 19:56 Nachmittag
Mit den Begriff " Biegeverhalten" kann ich nichts anfangen.
Bei den metallischen Werkstoffen rechnest du bei statischer Biegung mit der Streckgrenze des
betreffenden Werkstoffes und den Sicherheitsfaktor.
Bei dynamischer Belastung geht du in die Wöhlerdiagramme des Werkstoffes.
Worin sich Titan, Alu und Stahl generell unterscheiden ist der E-Modul.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: minimax am November 03, 2020, 12:13 Nachmittag
Mir ging es um die Materialermüdung bzw. Dauerfestigkeit. Stahl bietet mehr Sicherheitsreserven.
Was hast du den vor mit deinem Motorrad? Achtelmeile?
 
tach ock
nur mal son tip ich habe 3 kolegen wo der bolzen schon verbogen ist  an einer huski 350 und 500er und eine ktm 450  alle mit 22mm bolzen  ;) der vorgänger hatte 26er bolzen  also vorsicht könnte lebengefährlich werden
Ich hatte vor einigen Jahren bei einem MX Rennen einen Fahrer gesehen dem die Vorderradachse abgeschert ist.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 03, 2020, 15:33 Nachmittag
Da liegst du falsch,
nachfolgen die Eigenschaften von Ttan Grade 5
aus einen Werkstoffdatenblatt.

Eigenschaften:
Gute Warmumformbarkeit und Schweißbarkeit, sehr gute Beständigkeit gegen verschiedenste korrosive Medien, hohe Festigkeit und gute Zähigkeit bei einer geringen Dichte,
exzellente Dauerfestigkeit auch unter feuchten Bedingungen, sehr hoher Widerstand gegen über Risseinleitung und Rissausbreitung.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: Player1005 am November 10, 2020, 15:34 Nachmittag
Schönes Projekt!
Mich würde echt mal eine vorher/nachher Wiegung interessieren :)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 10, 2020, 21:13 Nachmittag
Auf eine geeichte Waage (Schrottplatz) komme ich zur Zeit nicht wegen Corona.
Dann muss ich es mal nächste Woche mit der Personenwaage versuchen,
damit man ungefähr eine Richtung hat.
Im Netz habe ich Angaben von 132-151kg gefunden.
Das ist sehr irreführend.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 12, 2020, 20:32 Nachmittag
Hallo
ich habe gestern an der Serienvorderradachse und einen Reststück
Titan Grade 5 die Härte mit HRC geprüft. Nach den Umrechnungstabellen
habe ich für die Vorderachse eine Zugfestigkeit von 860 N/mm2
und für das Titanstück 1065 N/mm2 raus bekommen.
Für die Serienvorderachse hatte ich mit weniger gerechnet.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am November 17, 2020, 18:42 Nachmittag
...
Im Netz habe ich Angaben von 132-151kg gefunden.
Das ist sehr irreführend.

Hi wieder mal ...  ;D
... nun - was das Gewicht einer XR angeht nehme ich stark an dass es bei der beinahefast unzählichen Anzahl von Versionen/Varianten
in Anhängigkeit zu BauJahr einige unterschiedliche Werte gibt.
Auch die Tatsache nach welcher Norm gewogen wurde spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle dabei ...
Spätere BauJahre werden wohl die Schwereren sein könnte ich mir vorstellen; kommt halt drauf an was Deine genau für eine ist.
Letztlich wird´s Dir wohl oder übel erspart bleiben selbst zu wiegen ...  ::-)

...
Titan Grade 5 die Härte mit HRC geprüft. Nach den Umrechnungstabellen
habe ich für die Vorderachse eine Zugfestigkeit von 860 N/mm2
und für das Titanstück 1065 N/mm2 raus bekommen.
...

Hmmm, ist es etwa ein ZufallsTreffer dass der Härtegrad die Erwartungen übersteigt ?  ???
... kann ich mir da eher weniger vorstellen da Honda für gewöhnlich nie schlechte Materalien verbaut hat.
Aber da kannst mal sehen, dass es sich manchmal lohnt (in Anbetracht der Tatsache man hat die Möglichkeiten dazu)
einfach mal selbst nachzuprüfen ...

Weiterhin alles Gute für´s Projekt "LeichtBau" !

best Greez aus M
wünscht mal wieder
der Robin
 ;)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 17, 2020, 20:52 Nachmittag
Hinsichtlich Material hat sich einiges getan bei Honda.
Bei meiner XL 500r (Bj.82) sind die Alugewinde am Motor
butterweich. Das ist bekannt. Bei der XR ist der Aluguss
wesentlich besser.

Bin gerade dabei die hintere Steckachse aus Titan zu machen.
Beim Hohlbohren sind schon zwei 12er HSSE-Bohrer verraucht.
Teufelszeug das Titan.

Wenn ich das Hinterrad wieder drinnen habe, werde ich die XR mit vollen
Tank auf der Personenwaage wiegen.

Wo noch richtig Gewicht drin steckt ist der Leo ESD. Der soll
3,7 kg wiegen. Hab den noch nicht ausgewogen.
Ich versuche es mal, wenn ich Luft habe mit den Akra von meiner ZRX.
Der wiegt 1,482 kg. Dazu muss ich aber den Akra von 52 auf 50mm
Anschlußdurchmesser reduzieren. Bin gespannt  wie es dann mit der Leistung aussieht.


Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: chan33 am November 18, 2020, 00:23 Vormittag
@Robin: Glaube es geht hier um die 650R, die sollte in den 8 Produktionsjahren immer ziemlich genau gleich viel gewogen haben, lediglich Blinker und Tacho waren wohl eingespart bei manchen Modellen.  ;D

Aber stimme drehorgel zu, man findet kaum eindeutige Antworten zum Gewicht. Gleiches gilt für die offene Leistung ab Werk. Cooles Projekt auf alle Fälle, Titan ist schon ein außergewöhnlicher Werkstoff. Weiterhin gutes Gelingen!

Ps.: Meine ist mit 144kg eingetragen.

Grüße,
chan
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am November 18, 2020, 01:39 Vormittag
@Robin: Glaube es geht hier um die 650R, die sollte in den 8 Produktionsjahren immer ziemlich genau gleich viel gewogen haben, ...
...

... * UFFF & autsch *
Hab´s wohl total vergessen dass es rein um die 650er ging in diesem Thread ... wohl versoffen (und/oder vergessen) die Info über
die letzten Wochen ...  ::-)

Sry

und dennoch:
best Greez & nice WochenEnde
wünscht aus M
der Robin

PS.: Thx für den Hinweis Chan  ;)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: XR-Mojo am November 18, 2020, 10:10 Vormittag
Toller Thread und Projekt, verfolge ich gerne!
Welchen Leo hast du denn verbaut? Würde dir den ggf. abnehmen, falls du auf eine leichtere Auspuffanlage wechselst und ihn abgeben würdest.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 18, 2020, 11:01 Vormittag
Hallo,
der Leo ist mit Dokumente, den brauche ich noch für den Tüv.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: Falco am November 18, 2020, 12:04 Nachmittag
@Robin: Glaube es geht hier um die 650R, die sollte in den 8 Produktionsjahren immer ziemlich genau gleich viel gewogen haben, lediglich Blinker und Tacho waren wohl eingespart bei manchen Modellen.  ;D

Aber stimme drehorgel zu, man findet kaum eindeutige Antworten zum Gewicht. Gleiches gilt für die offene Leistung ab Werk. Cooles Projekt auf alle Fälle, Titan ist schon ein außergewöhnlicher Werkstoff. Weiterhin gutes Gelingen!

Ps.: Meine ist mit 144kg eingetragen.

Grüße,
chan

Hier in dem Bericht http://biker.de/honda/enduro-reiseenduro-supermoto/xr-650-xr650r/testberichte/xr-650-r-testbericht  steht 122kg Leergewicht und 61PS an der Kurbelwelle und "nur" 50 PS kommen hinten an.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 18, 2020, 13:27 Nachmittag
In den Artikel haben die wohl etwas durcheinander bekommen.
Das Leergewicht wird mit 122kg angeben und das Trockengewicht mit 136kg.
Wenn ich von 122kg Trockengewicht ausgehe und die Füllmengen der Betriebsflüssigkeiten
dazu rechne komme ich auf 133kg.
Ebenso die Leistungsangaben. Man rechnet 10-12% Verlustleistung zwischen Kurbelwelle
und Hinterrad. Bei 61 ps an der Kurbelwelle sind das eher 55ps.
Die haben wohl eine rostige Kette und feste Radlager im Einsatz gehabt.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: chan33 am November 18, 2020, 16:08 Nachmittag
Bisschen weiter im OT, warum auch nicht: Die 61 PS Serie sind wohl ein Mythos. Um dessen Ursprung ranken sich einige Legenden. Vielleicht war's auch nur ein Verkaufskniff, da die 650R sowieso nirgends voll entdrosselt verkauft wurde, zumindest nicht offiziell. Ich meine mal wo etwas gelesen zu haben, dass die Messung eines offenen Motors 55PS an der KW ergab (leider keine Info/Quelle dazu). Einen Unterschied wie Tag und Nacht macht jedenfalls ein gscheiter Krümmer, die originalen Röhrchen vor dem Hosenrohr lassen den Topf nicht wirklich ausatmen. Und das dahinter geht auch eine Nummer größer.

In Österreich gibt's den Strutzenberger in Sachen 650R-Tuning und Prüfstand - keine Ahnung, ob der noch immer was mit der 650R macht, war wohl sein Hauptsteckenpferd, was man so liest. Würde mich aber auch wundern, wenn es das 13 Jahre nach Produktionsende immer noch wäre. Die Internetpräsenz ist auf alle Fälle noch vorhanden, und dazu auch einige Prüfstandsläufe: http://www.xr650r.at/pages/tuning.html (http://www.xr650r.at/pages/tuning.html) --> original 48 PS am Hinterrad. Man kann sich da jede Form des (vom Strutzenberger angebotenen  ;D) Tunings veranschaulichen lassen.

Ansonsten hab ich selbst noch ein paar alte Prüfstandsläufe des Vor-Vorbesitzers von meiner, die sind leider nicht ausführlich beschriftet. Mit Mikuni TM42 hat er 50 PS hinbekommen. Muss aber fast mit dem originalen Auspuff gewesen sein anhand der Daten aus dem erwähnten Tuning-Simulator. Oder ich hab leistungstechnisch eine Montagsmaschine.  ;D
Fredi hier im Forum hat von 53 gemessenen PS mit Sebring-Auspuff (komplett) und darauf abgestimmter Bedüsung im Originalvergaser gesprochen. Alles am Hinterrad.

Grüße,
chan  :D
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: Falco am November 18, 2020, 18:02 Nachmittag
Interessante Sache,... aber ich find die XR650R immer noch überwältigend, va auch im mittleren Bereich hat sie richtig gute Power und benötigt keine hohe Drehzahl.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: Honda_919 am November 18, 2020, 19:12 Nachmittag
Hallo zusammen,

meine hatte mit folgenden modifikationen die da waren :

Sebring Doppelrohr offen ( 116DB ) ;D
Vergaser original ordentlich abgestimmt
K&N Luftfilter

am Hinterrad 54PS und 60NM ( Prüfstand war auf 2-Takt eingestellt, deshalb die Drehzahl  :) im Diagramm !

Hab sie leider verkauft, ich Idiot  :P

lg
Fredi
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 18, 2020, 19:50 Nachmittag
Was mir fehlt ist der Bums von unten,
da hat meine XL 500R mit 34ps mehr Druck.
Im Gelände bin ich mehr der Trialfahrer als der Motocrossfahrer
Die Leistung kriege ich nicht auf den Boden im Gelände bzw. auf Feldwegen.
Zudem pendelt meine ab 160 km/h auf der Straße. Von daher brauche ich nicht mehr Leistung,
so sagt es mir die Vernunft. Aber es macht spass aus Motoren mehr Leistung zu generieren und
Geld + Zeit zu verbrennen. Ebenso ist es gut für das Ego.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: Honda_919 am November 19, 2020, 17:29 Nachmittag
Was mir fehlt ist der Bums von unten,
da hat meine XL 500R mit 34ps mehr Druck.
Im Gelände bin ich mehr der Trialfahrer als der Motocrossfahrer
Die Leistung kriege ich nicht auf den Boden im Gelände bzw. auf Feldwegen.
Zudem pendelt meine ab 160 km/h auf der Straße. Von daher brauche ich nicht mehr Leistung,
so sagt es mir die Vernunft. Aber es macht spass aus Motoren mehr Leistung zu generieren und
Geld + Zeit zu verbrennen. Ebenso ist es gut für das Ego.

Also die Motorcharakteristik der 650er war für mich perfekt. Im vergleich zu meiner 530 KTM einfach ein Traum. Das eine 500er mit 34PS mehr Druck hat kann ich nicht wirklich so glauben ( eventuell anders übersetzt oder so ).
Gegen das Pendeln hat bei mir ein Gabelstabi geholfen, war aber bei meiner van Anfang an so gut wie  nicht spürbar das pendeln ( eventuell Spiel im Lenkkopf oder woanders ).
Aber bei der sache mit Leistung, Geld und Zeit verbrennen bin ich voll und ganz bei dir, da geht nix drüber  :)

lg
Fredi
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: mxmogli am November 19, 2020, 18:51 Nachmittag
Bums von unten fehlt? Also das halt ich für ein Gerücht oder der Motor ist Platt!
Die XR 650 R hat Dampf in allen Lebenslagen im Überfluss.
Bergos hatte seinerseits mal eine Getunt die hatte meine ich 68 PS

Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 19, 2020, 22:22 Nachmittag
Der Motor der XL 500r hat eine ganz andere Charakteristik als der XR 650r Motor.
Der Motor gleicht eher einen Trecker Motor und liebt keine hohen Drehzahlen.
Von Standgas bis ca, 2500 U/min zieht der besser bzw. hängt besser am Gas. Danach kommt
nicht mehr viel im Vergleich zur XR 650R.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am November 19, 2020, 23:08 Nachmittag
Ja die gute Xl500R, fahre ich seit 1985. Dampf untenrum und oben auch schneller werdend. Allerdings hohe Drehzahlen sind Verschleiß, also fährt man eher bis 4000upm.

2014 dann XR600 DV. Ja fährt sich gut, zieht gut, aber nicht besser, Obenrum fahre ich nicht viel.
Dann kam der DZM und Junior fuhr sie mal illegal, da noch den kleinen FS. Nun aber durch den DZM auch wesentlich höher gezogen.
Er kam nach der Fahrt. Rot im Gesucht , leicht vom Adrenalin zitternd: "Das ist ja Wahnsinn, wie die abgeht." Ja ist es wirklich ab 5500. Aber man kachelt nicht mit mehr als 5500 durch die Gegend.
Auch der Vorbesitzer versicherte, dass nicht die NW gemacht ist. Aber sie zieht dermaßen obenrum.

Nach dem Limaversagen kurz nach dem Treffs Süd 2017 kam der Motor in die PD04. Hier muss er raus, da elend lang übersetzt, auch intern zu lang. Anfahren wie im 2ten. Der Originalmotor muss zerlegt und wieder aufgebaut werden. Ringbruch.

Die XR ist fast wie Turbo. Die XL aber angenehmer.
650er kenne ich nicht
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 23, 2020, 19:31 Nachmittag
Die Steckachse aus Titan für das Hinterradrad fast fertig.
Serie mit Mutter 487g
Titan mit Mutter 303g

Die Titanachse ist durchgäng hohlgebohrt, aber bis zum
Gewinde fehlen mir ca, noch 50mm, da ich nich so einen langen
12er Bohrer hatte. Ich baue die Achse erstmal ein, und schaue wo
ich noch was wegnehmen kann. Gute 20g sind noch drin.
 
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am November 28, 2020, 09:35 Vormittag
tach ock
ich finde das immer lustig wenn die leute sagen das die mit ein paar Pferde überfordert sind  ;D die xl hat noch nicht mal 30 ps  und die xr600 hatte orginal bei mir auch keine 44 ps  sondern 38 am rad :-X
dann kommt dann dazu schalldämfer raus und duch die lautstärke fühlt sich das alles gleich schneller an  was eigentlich das gegenteil ist  :) das frist bestimmt 1-3 ps leistung   ;D dazu kommt die werksstreuung  da nicht jede kiste die gleichen ps haben
der karakter von den alten einzylinder sind natürlich was ganz anderes als die dinger von heute   das alles eine sache von lang/kurzhub und schwungmassen und die getriebe übersetzung  das man natürlich mit  ritzel und kettenrad noch mal überarbeiten kann 
aber der große knackpunkt ist halt die gefühlte leistung   und halt das was wirklich rauskommt  das sind halt welten
daher sone 650er xr mit 50 ps ist schon gute leistung  die muß man erst mal auf den boden bringen

das pendeln bei den enduros kommt vom kotflügel den abbauen und alles ist gut  ;D vieleicht noch reifen  nachwuchten
und
sone 500er kann echt mehr leistung haben als eine 600er ist halt wieder die nummer kurzhub wenig schwungmasse schneller  auf drehzahl   das hat aber auch nachteile   von schnelles ausploppen  bis hin zur nervösen gasannahme  was sich zappelig an fühlt  um unteren drehzahl bereich  da bluppert son langhub schöner rum  ;D
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am November 28, 2020, 09:45 Vormittag
Mir gefällt zum Reisen die XL500R besser von der Charakteristik. Die XR600 ist da anstrengender zu fahren macht dann aber mehr Spaß , wenn sie warm ist und mal über 5000 kommt.
Daher braucht man eben mehr Motorräder....
Für die Straße zugelassene XR mit Crossreifen für die Tour m Dreck, XR für Straße mit Heidenau o.ä., Cruiserbike etwas länger übersetzt, Museeumstück für Treffen und Putzen. (Kürbis XR DV, EV mit E im Aufbau, XL600RM mit E, XL500R Paris Dakar).
Auch 'nen Crosser auch noch... ::-)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 29, 2020, 19:09 Nachmittag
Ich habe gerade meine XR mit einer digitalen Personenwaage gewogen.
Den Tank habe ich randvoll gemacht im geraden Zustand.

vorne 65,1kg
hinten 76,9kg

Das macht 142kg. Ich hatte mit ein paar kilo weniger gerechnet.
Mein Ziel ist es jetzt, unter 130kg zu kommen. Mal schauen ob wir das hinkriegen.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am November 29, 2020, 19:18 Nachmittag
Wie lang sind die Stollen noch? ;D ;D ;D

Neu 22mm
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am November 29, 2020, 19:29 Nachmittag
Darüber mach ich gar nicht nachdenken, wenn ich mir neue Stollenreifen kaufe.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am November 29, 2020, 19:34 Nachmittag
Habe gerade nach einer Bayerntour wieder den Stonemaster ausgebaut. Man ist der schwer, allerdings mit 2,5" und RD der XL.

Auch die Crosschläuche mit 4mm sind schwer. Allerdings ist mir das Gewicht egal. Aber du musst wohl nach dem Reifengewicht schauen. Ist das überhaupt angegeben?
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am November 29, 2020, 20:19 Nachmittag
tach ock
da hilft dann nur trail reifen  ;D und dann mit helium füllen  ;D
dünne und dicke schläuche machen schon einen großen unterschied
greuß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am November 29, 2020, 20:24 Nachmittag
He penetriert nur so schnell.. ;)
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 06, 2020, 19:27 Nachmittag
Hat jemand schon mal die Stahlhalterung
für den hinteren Kotflügel nachgebaut ?
Bin gerade am überlegen welche Lösung sich am besten umseztzen läßt.
Edelstahl oder Alu ? Rundrohr oder Quadratrohr ?
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Dezember 10, 2020, 18:55 Nachmittag
tach ock
alu und eckig  ;)
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Dezember 10, 2020, 19:19 Nachmittag
Alu? mal sehen wie lange es hält. Vibrationen machen da einiges mürbe...VA aber auch.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 10, 2020, 21:23 Nachmittag
Ich habe mal nach Materiel geschaut.
Es geht in die Richtung zum Quadratrohr 15x15 mit 2mm Wandstärke aus AlMgSi 0,5.
3mm Wandstärke  wären besser, aber ich habe im Netz noch nichts in 15x15x3 gefunden. 
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Dezember 10, 2020, 21:51 Nachmittag
tach ock
da frage ich mich warum gibt es so viele motorrad alurahmen und kaum va motorradrahmen  :c1
ich hab nur noch ein plastikheckrahmen  an meiner kiste  ;D
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Dezember 10, 2020, 22:02 Nachmittag
Richtig dimensioniert udn konstruiert hält Alu, aber mal einen Winkel aus Alu gemacht, hielt meist nicht lang. Und nicht nur an der Streckstelle gebrochen. Meist alles zu schwach gewesen.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 11, 2020, 16:36 Nachmittag
Schwachpunkt werden vermutlich die Schweißnähte sein.
So war es an der Alu-Schwinge von meiner Honda CR 480R.
Da fing die Rißbildung von einer Schweißnaht aus an.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 13, 2020, 08:45 Vormittag
Meine Motorschutzplatte aus Carbon ist angekommen.
Ich musste 2 Monate darauf warten. Ich habe sie gleich gewogen.

Serie 500g

Carbon 281g
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: mxmogli am Dezember 13, 2020, 08:57 Vormittag
Am besten ganz weglassen!
Sparst am meisten
Geld, Zeit und Gewicht
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: chan33 am Dezember 13, 2020, 09:38 Vormittag
Boah, die sieht ja fein aus. Ist das eine Einzelanfertigung oder gibts die so zu kaufen? Was war da in etwa der Kostenpunkt, wenn ich fragen darf?

Grüße, chan
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 13, 2020, 11:15 Vormittag
Wenn man viel auf der Straße unterwegs ist, dann kann man die Motorschutzplatte weglassen.
Da ich aber viel im Gelände unterwegs bin und die Straße nur nutze ums ins Gelände  zu kommen,
macht die Motorschutzplatte sinn.
Sie hält den ganzen Dreck und Schlamm vorne von den ganzen Anschlüssen und Schläuchen fern.

Die Motorschutzplatte habe ich bei HF Carbon Parts gekauft und hat 216,80 €(inklusive Versand )
gekostet. Ich habe die Ausführung in Vollcarbon bestellt. Es gibt noch eine kostengünstigere Version
mit einer Lage Glasfaser. Ich meine die kostet so um die 160 €.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Dezember 13, 2020, 15:55 Nachmittag
tach ock
ich hatte an meiner wr450 son cabon teil das war schwerer als alu  :o :o
 war auch  gute 0,8 mm dick also richtig mannlich  nach 2 monaten war das teil dann duchgebrocken und bin auf alu zurück  ;D
an meiner huski habe ich noch den orginalen aus plastik dran der ist recht stabiel  und auch recht leicht
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 13, 2020, 16:57 Nachmittag
Uber Felsen möchte ich mit der Carbonschutzplatte auch nicht rüberrutschen.
Da ist eine 5mm Aluplatte für geeigneter.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Dezember 14, 2020, 02:07 Vormittag
... ei ei ei - interessant das zu beobachten welche Maßnahmen getroffen werden um eine XR "supaleggera" zu generieren ;D
Schön zu sehen was möglich sein kann wenn´s Diridari da ist und man Spaß dran hat es einfach umzusetzen.
Nö; es ist kein Neid ... aber trotzdem schade dass es bei mir nicht so ist
 ;)
Bin gespannt was "am Ende des Tages" dabei raus kommt ...
Gutes Gelingen weiterhin !

@mxmogli
... einfach weglassen wäre viel zu profan wenn man Spaß an der Herausforderung die XR so leicht wie möglich zu machen
als auch am "Geld verbrennen" hat  :D

best Greez & `nen tollen WocheStart
wünscht aus M
der Robin
 :keks
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Dezember 17, 2020, 22:01 Nachmittag
tach ock
na ja der hauptgrund von so ner platte ist ja den rahmen zu schützen
ohne platte ist der rahmen dellig oder platt  ich muß noch mal son bild raussuchen wo die unterzüge  nur noch 1cm dick sind  ;D
dich löcher in der platte kann man sicherlich gewicht rausholen
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 20, 2020, 20:56 Nachmittag
Hallo,
gibt es Alternativen zu den originalen Kühlerschutzgittern an der XR 650R ?
Ich hab mal ein bischen geschaut. Es gibt Kühlerschutzgitter zum  zuschneiden
aus ABS mit 5mm dicke mit Wabenlöchern. Die Wabenlöcher sind mir aber etwas zu groß.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 25, 2020, 21:56 Nachmittag
Frohe Weihnachten euch allen,
da ich Urlaub habe konnte ich an meiner XR
wieder basteln. Ich habe die Stahlbuchsen und U-Scheiben
für die vordere Tankbefestikung aus Alu gemacht.
Des weiteren  habe ich zwei Titanbolzen + Mutter für die
Motorbefestigung angefertigt. Die lange Schraube mit Mutter z. B.
wiegt in Serie 98g. In der Titan Ausführung nur noch 44g. Dies ging nur,
weil ich die Schraube Hohl gebohrt habe. Mal schauen ob der Motor raus fällt.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: agkon am Dezember 26, 2020, 07:36 Vormittag
Also wirklich, so würde ich mich nicht trauen rum zu fahren. Stell dir mal vor der Tank fliegt weg und gleichzeitig fällt der Motor aus dem Rahmen, nicht auszudenken was da passieren kann...

lach, lach, lach, würde es genauso handhaben wie du.
LG agkon
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: Dieter am Dezember 27, 2020, 20:31 Nachmittag
Wissen wir agkon, Du immer nur original, TÜV konform und scheckheftgepflegt  ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 28, 2020, 09:37 Vormittag
Serie ist langweilig und der TÜV ist nur eine Geldmaschine, Das muss man nicht so eng sehen.
Wir werden in alltäglichen Leben schon genug mit Gesetzen und Regel gegängelt.
Darum ist Rebellion auf zwei Rädern angesagt.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: minimax am Dezember 28, 2020, 22:40 Nachmittag
Man sollte dabei bedenken, das eine U-Scheibe aus Alu weicher ist als eine aus Stahl und die Vorspannung einer Mutter oder Schraube bei einer Schraubverbindung dann schnell dahin ist.
Nicht das Agkon jetzt auf die Idee kommt alle U-Scheiben auszutauschen.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 28, 2020, 23:13 Nachmittag
Hallo,
ich verwende das hochfeste Alu AW EN 7075. Das mitgelieferte Werkszeugnis zu den Material
gibt eine Streckgrenze von etwas über 500 N(mm2 an. Die Zugfestigkeit liegt auch über 600 N/mm2.
Die schwarzen Schrauben sind aus den gleichen Werkstoff und kommen von Poggi. Interesanterweise
sind einige Serien U-Scheiben und Buchsen aus Alu. So z.B. die vordere Kotflügelbefestigung und auch die beiden
Kühler. Bei der hinteren Steckachse wird die Stahlmutter auch gegen einen Alublock festgezogen.
Selbst die Stahlschrauben am Motor werden werden gegen den Aluguss festgezogen. Dabei hat der Aluguss
nicht die hohen Festigkeiten von 7075. Solche Spielchen mache ich schon seit Jahren und ich hatte bisher
keine Probleme.
Aber Danke für eure Aufmerksamkeit, so kommt mal etwas Leben ins Forum. Das war nicht ironischt gemeint.

Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Dezember 29, 2020, 07:26 Vormittag
tach ock
Pass blos auf mit den alu schrauben im motor  mir sind da bei der v-max immer wieder welche abgerissen beim lösen  und wenn du die mit schmatze einsetzt mußt du aufpassen dann zieht du die mit dem drehmomentschlüssel zu fest an
habs auch jahre lang versucht mit dem moped (19 jahre) jetzt ist sie verkauft  ;D meine lösung war mit paste einsetzen und dann 1-2 nm weniger festziehen und wenn die dichtung feucht  nach den ersten fahrten wird mit der hand noch ein klein bischen weiter  gezogen bei der stelle  ;D
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: minimax am Dezember 29, 2020, 12:14 Nachmittag
Zitat
mir sind da bei der v-max immer wieder welche abgerissen beim lösen
Dagegen hilft Schraubensicherung, das schützt vor Spaltkorrosion. Wenn man es ganz edel haben will könnte man die Schrauben eloxieren. Das 7075 sieht im Außenbereich nach einiger Zeit richtig ranzig aus.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Dezember 29, 2020, 13:50 Nachmittag
Ich fette meine ganzen Schrauben ein.
Das hilft gegen Kaltverschweißungen in Alu Sacklochgewinden
und wirkt der Korrosion entgegen. Ich verwende eine Paste von Klüber.
Besonders im Gelände bei Schlammfahrten oder durch Gräben hilft nur ein
ordentliches einfetten  der Schrauben. Kann mal ein Bild reinstellen von
meinen originalen Motorhaltebolzen. Sieht echt übel aus.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: timundstruppi am Dezember 29, 2020, 13:54 Nachmittag
Trotz Fett gehen die langen durchgesteckten Motorschrauben nach einem Jahr schon schwer raus. Schlamm und etwa 10 mal HD Reiniger. Hätte ich auch nicht gedacht.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: schmuddel am Dezember 29, 2020, 19:22 Nachmittag
tach ock
 da reden wir wohl aneinader vorbei  ich meinte die aluschrauben im motorblock  die waren damals blau  ;D
schrabensicherrung benutze in bei keinem moped  und das schon  mindestens 20 jahre und noch keine schraube verlohren  8)
gerade aluschraben einkleben da währe ich recht vorsichtig
gruß schmuddel
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Januar 02, 2021, 18:37 Nachmittag
Als nächstes werde ich den Kühlwasserausgleichsbehälter verlegen.
Dazu verwende ich einen Messzylinder aus Kunststoff, den ich an der rechten Seite hinter den
Kühler befetigen werde. Dazu muss ich mir einen Deckel aus Kunststoff und Aluhalterungen
anfertigen. Den Messzylinder habe ich bereits. Das benötigte Volumen kann man ausrechnen.
Das Ganze hat sich in der Praxis bewährt an meiner Kawa.
Ziel ist eine Gewichtseinsparrung und Platz an der linken Seite des Motors. Ebenso
entfallen die langen Leitungswege der Schläuche.


Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Februar 16, 2021, 21:19 Nachmittag
Endlich nach monatelangen warten ist mein
13er Ritzel mit Löchern da. Ist aber noch eine
Menge Fleisch dran.
Gewicht 182g.
Mal sehen was das 14 Ritzel, welche ich drauf habe, wiegt.
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Februar 23, 2021, 21:16 Nachmittag
Der Alu Lenker von Renthal ist nun auch endlich angekommen. Denn muss ich noch wiegen.
Ich habe zur Zeit einen Stahllenker drauf. Mal sehen was man an Gewicht einsparrt.
Dazu wollte ich mir Griffe bestellen.
Jetzt bin ich etwas verwirrt, da es unterschiedliche Längen von 115-125mm und
unterschiedliche Durchmesser für den Gasgriff gibt, 24 und 25mm. Jetzt habe ich Domino
Griffe drauf mit einer Länge von ca, 120mm. Ich wollte mir vorab die Progrip 791 bestellen, die
115mm lang und 25mm Durchmesser für den Gasgriff haben.
Kann da einer helfen ?
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: KickIt87 am Februar 24, 2021, 02:42 Vormittag
... servus zwischendurch  ;D

Danke für die fortlaufende Berichterstattung der für mich interessanten Thematik ...
Wundersamer Weise kommt gerade wenig allgemeine Resonanz; aber mach Dir nix draus.
Die Frage betreffend wirst vermutlich bald geholfen werden - darüber wissen sicherlich einige Leute hier bescheid (zumindest hoffe ich´s mal)

best Greez, weiterhin frohes Schaffen
& tollen MittwochsTag zum BergFest
wünscht aus M
der Robin

PS.: und wenn´s auch ´ne olle Kamelle ist mittlerweile > gesund bleiben  :D
Titel: Re: Leichtbau
Beitrag von: drehorgel am Februar 28, 2021, 21:03 Nachmittag
Ich habe die Lenker gewogen.

alter Stahllenker: 1163g

neuer Alu lenker: 794g

Ich hatte eher mit 600-700g für den Alu-Lenker gerechnet.